Klimaschutz im Amt Mittleres Nordfriesland

Klimawandelgerechte Stadtplanung

Gute Stadt- und Gemeindestrukturen mit Freiflächen für alle, kurze Wege, ein durchdachtes Verkehrs-, Mobilitäts- und Nahverkehrsmanagement sind gerade in unserer Flächenregion wichtig. Zu den weiteren Zielen einer übergeordneten Stadtplanung zählen Einzelhandels- und Nahversorgungskonzepte sowie die Sicherstellung der medizinischen Versorgung.
Im Hinblick auf den Klimawandel mit seinen Auswirkungen müssen wir speziell in unserer Region immer auch die "eigenen Wetterverhältnisse" im Blick haben. Es gilt also, etwa im Bereich der Energieversorgung von Kommunen, auf Nachhaltigkeit und alternative Energien zu setzen. Ein Beispiel hierfür ist das Vorgehen in der Gemeinde Bordelum.

Das „Quartier Bordelum/Dörpum“

In Bordelum bestimmen Wind und Landwirtschaft das Tagewerk der Menschen. Dort stellte sich daher die Frage: Warum nicht beides miteinander verbinden? Mit der Erstellung eines integrierten Quartierskonzeptes für die Kerngemeinde Bordelum sowie den Ortsteil Dörpum hat man im Ort gehandelt. Die Nutzung von Biogas und Windkraft einbezogen, wurden die Planungsvoraussetzungen geschaffen, um Menschen und Haushalte in der Großgemeinde Bordelum unabhängig von anderen Energieversorgern zu machen.

Breitbandinfrastruktur - Fundament der Digitalisierung

"Frischer Wind" in der Digitalisierung kommt ebenfalls aus der Region: Schnelles Internet und Breitband für alle stehen ganz oben auf der Agenda. In Deutschland sind wir im nördlichen Nordfriesland eine der ersten Regionen, die entsprechend geplant und umgesetzt haben. Die flächendeckende Versorgung bezieht sich dabei selbstverständlich auf sämtliche Innen- wie Außenbereiche unserer Kommunen. Nordfriesinnen und Nordfriesen sind eben Vordenker!

Klimaschutz für Bürgerinnen und Bürger

Beim Land Schleswig-Holstein, gibt es das noch recht junge Förderprogramm "Klimaschutz für Bürgerinnen und Bürger". Es bietet allen mit Erstwohnsitz in Schleswig-Holstein die Möglichkeit, bei individuellen Investitionen für den Klimaschutz eine Förderung durch das Land zu erhalten. Dazu stehen über einen Zeitraum von drei Jahren rund 1,6 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Förderung richtet sich ausschließlich an Privatpersonen. Diese dürfen ihre "Fördergegenstände" nicht im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit nutzen.

Weitere Informationen dazu finden sich auf der Internetseite der Landesregierung: Link