Willkommen im Amt Mittleres Nordfriesland

Waltraud Schnoewitz

Beruf: Sport- und Bewegungstherapeutin

Politisches Engagement: Bürgermeisterin Goldelund (Wählergemeinschaft Goldelund, WGG)

Waltraud Schnoewitz ist seit dem Jahr 2003 in der Goldelunder Gemeindevertretung aktiv. Das Amt der Bürgermeisterin übernahm sie bereits vier Jahre später. Zum ehrenamtlichen Engagement ist die 61-Jährige zunächst durch den Sport gekommen und auch in der betrieblichen Mitarbeitervertretung war sie aktiv.

Politisch interessiert war Waltraud Schnoewitz schon früh. Die Situation von Frauen in der Gesellschaft zu verbessern, war dabei häufiger Antrieb. Denn die Benachteiligung sei in vielen Bereichen ihres Lebens zu spüren gewesen, sagt sie. „Als ich von Hamburg in ein kleines nordfriesisches Dorf gezogen bin, habe ich festgestellt, dass es hier in der Kommunalpolitik viele Gestaltungsmöglichkeiten gibt.“ Also habe sie ihren Weg in die Gemeindevertretung angetreten, wo sie gut aufgenommen worden sei.

Als besondere Schwerpunkte ihrer Arbeit nennt die Bürgermeisterin Anliegen rund um Familien, Kinder und Senioren. Darüber hinaus habe sie die Infrastruktur im Blick. Diese müsse erhalten oder verbessert werden, damit in dem kleinen Dorf Goldelund für alle ein gutes Leben möglich sei. Schnoewitz: „Besonders im Fokus stehen dabei die Anbindung an Kindergarten, Schule, ärztliche Versorgung sowie Freizeitmöglichkeiten.“ Wichtig ist ihr auch der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern. „Am besten ist es, wenn diese das Dorfleben mitgestalten“, so Schnoewitz. Der Erhalt von Traditionen sei dabei ebenso wertvoll, wie offen zu sein für Neues. Kraft für ihre Aufgaben gebe es ihr, wenn sie aus der Bevölkerung positive Anerkennung für geleistete Arbeit erhalte, „oder wenn ich beim Spaziergang durch Goldelund feststelle, dass ich gerne hier lebe“.

Die Bürgermeisterin wünscht sich mehr Frauen in der Politik: „Als ich in unserer Gemeindevertretung anfing, war ich dort die einzige Frau und jetzt sind wir schon zu dritt.“ Dies sei eine gute Entwicklung. Wenn eine Frau in die Politik starten möchte, solle sie keine Berührungsängste haben, rät Waltraud Schnoewitz. „Sie können sich vielmehr auf das Abenteuer freuen. Und wenn Probleme auftreten, gibt es auf Gemeinde-, Amts- und Kreisebene viele Menschen und Anlaufstellen, die gern kompetente Unterstützung geben.“

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