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Sportentwicklungsplanung für die Stadt Bredstedt vorgelegt

Bredstedt. Mit der formellen Übergabe des Abschlussberichts hat jüngst die Sportentwicklungsplanung der Stadt Bredstedt einen weiteren Meilenstein erreicht. Bürgermeister Knut Jessen nahm den Bericht im Amtsgebäude von Professor Dr. Jens Flatau vom Fachbereich Sportwissenschaften der Christian-Albrechts-Universität entgegen. Rund 15 Monate hatte das Kieler Institut in die Untersuchung investiert. „Das Ergebnis kann sich sehen lassen“, freute sich der Bürgermeister. „Eines unserer Ziele war es, herauszufinden, wo wir uns im Bereich des Sportangebots verbessern müssen und wo möglicherweise vieles im grünen Bereich liegt“. Der Bericht ist demnach äußerst erkenntnisreich. Die Empfehlungen der unabhängigen Experten „sollen in die Zukunftsplanung der Stadt einfließen“, versichert Knut Jessen.

Einbindung der Bürgerinnen und Bürger

Professor Flatau und sein Team haben entwickelt, wie sich in Bredstedt der Bedarf an Sportangeboten und die Nachfrage zueinander verhalten. Dafür wurden im ersten Schritt die vorhandenen Sportstätten untersucht. Ein großer Teil befindet sich in gutem bis sehr gutem Zustand - allen voran Tartanbahn und Sporthalle in der Süderstraße. An manchen Stellen sollte dagegen saniert werden, wie beispielsweise die Sporthalle der Grundschule.
Parallel zur Prüfung der Anlagen startete das Expertenteam eine repräsentative Umfrage in der Bevölkerung über ihr Sportverhalten und die Nutzung der Angebote.  Flatau: „Schließlich gab es vor dem Hintergrund eines Zwischenberichts zwei konstruktive Workshops mit Einbindung von Bürgern, den Schulen, dem Sportverein BTSV und Vertretern aus Politik und Verwaltung. Gemeinsam haben wir eine Prioritätenliste entwickelt, wo die Stadt handeln könnte.“  

Lob des Sportwissenschaftlers

Ganz oben auf dieser Liste befindet sich die Idee eines überdachten Multifunktionsfeldes auf der Freifläche hinter der Harald-Nommensen-Sporthalle. Diese sei nämliche derart ausgelastet, dass es kaum Möglichkeiten zur Erweiterung des Sportangebotes gebe, erläuterte Professor Flatau.
Die Sanierung des Sprungbeckens im Erlebnisbad mit Ergänzung durch eine Waterclimbing-Wand sowie die Ertüchtigung des Lauf-und Walkingpfades Quickhorn stehen ebenfalls auf dieser Liste. Dass beides bereits angegangen oder in Teilen fertig gestellt sei, stieß auf Erstaunen und Lob des Sportwissenschaftlers.

Stadt schreitet voran

Bürgermeister Jessen betonte, dass die Gremien der Stadt sich alsbald mit weiteren Punkten der Sportentwicklungsplanung beschäftigen. Er nannte als Beispiel den Sportplatz an der BGS-Halle, der wohl keine Investition mehr lohne, da er so gut wie nicht genutzt werde. Dagegen stehe die die Sporthalle der Grundschule bereits auf der Tagesordnung. Ihr Sanierungsbedarf solle auf jeden Fall abgearbeitet werden. „Der vorgelegte Entwicklungsplan hilft uns dabei, für geeignete Maßnahmen Fördergelder zu beantragen“, so Jessen weiter.

Das wissenschaftliche Gutachten der Kieler Uni kostete rund 27.000 Euro. Mehr als 8.000 Euro gab es dafür vom Land Schleswig-Holstein. Die AktivRegion Nordfriesland-Nord steuerte gut 12.500 Euro bei.

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