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Richtfest für den Langenhorner Kita-Neubau

Langenhorn. „Wir haben hier einen wundervollen Ort, an dem Kinder gut behütet wachsen können“, freute sich Langenhorns Bürgermeister Olde Oldsen beim Richtfest für den Kita-Neubau in seiner Gemeinde. In direkter Nachbarschaft zu Schule, Haus der Jugend und zur Kita „Tausendfüßler“ biete das entstehende Gebäude eine hervorragende Heimstätte für die Mädchen und Jungen, die dort künftig einziehen werden, so der Bürgermeister.

Errichtet werden unter anderem zwei Gruppenräume für Kinder „U3“, zwei Gruppenräume „Ü3“, sowie ein altersgemischter Gruppenraum und dazu die notwendigen sanitären Anlagen. Darüber hinaus gibt es verschiedene Nebenräume für Kleingruppenarbeit sowie spezielle Förderung und große Spielflure mit multifunktionalem Bewegungsraum. Selbstverständlich sind auch Küche und Essbereich vorhanden sowie verschiedene Mitarbeiter- und Besprechungsräume, ein Leitungsbüro oder beispielsweise ein Kommunikationspoint für die Eltern. 

Haus mit Platz für bis zu 100 Kinder 

Bei einer Führung durch den bereits jetzt lichtdurchfluteten Rohbau erläuterte Ellen Jappsen vom planenden Architekturbüro „Jappsen-Todt-Bahnsen“ die Anordnung und Funktionen der unterschiedlichen Räume. Sie wies dabei auch auf die überdachten Außenterrassen hin, „die „ein wetterunabhängiges Spielen im Freien ermöglichen“. 
Gut 1.200 Quadratmeter Grundfläche weist der Neubau auf und beherbergt künftig bis zu 100 Mädchen und Jungen. Das Außengelände wird naturnah gestaltet und wird dann ebenfalls jede Menge Raum für kleine Abenteuer und große Entdeckungen bieten.

Vier Kommunen „stemmen“ das Projekt

Das etwa 4-Millionen-Euro-schwere Projekt wird gemeinsam mit den Langenhorner Nachbargemeinden Ockholm, Bargum und Lütjenholm „gestemmt“. Rund 190.000 Euro kommen als Fördergeld vom Bund. 
Das Gebäude wird nach Fertigstellung (voraussichtlich im Frühjahr 2022) die Kita „Nordsterne“ ersetzen. Wie bereits am alten Standort wird auch die neue Einrichtung vom evangelischen Kitawerk Nordfriesland betrieben. Die dort betreuten Mädchen und Jungen stammen weiterhin aus allen vier beteiligten Gemeinden.

Gute Wünsche zum Richtfest

Unter Corona Bedingungen wurde das Richtfest am 03. Juni bewusst klein gehalten. Richtkronen und gute Wünsche gab es dennoch aus dem Kreis der Beteiligten. Langenhorns stellvertretende Bürgermeisterin Doris Friedrichsen und die Jugend- und Kulturausschuss-Vorsitzende Kristina Paulsen überbrachten eine Richtkrone im Namen der Gemeinde. Marion Petersen (Kita Tausendfüssler) und Andrea Mauderer (Kita Nordsterne) steuerten ebenfalls eine Krone bei und erzählten von der großen Vorfreude der Kinder. Auch Bauleiter Horst Spruth und Architektin Ellen Jappsen hatten eine Krone und gute Wünsche im Gepäck. Dazu gesellten sich Christoph Brockmann von der Bauabteilung im Amt Mittleres Nordfriesland sowie Ockholms Bürgermeisterin Claudia Weinbrandt, Bürgermeister Matthias Rugullis aus Lütjenholm und Bargums stellvertretender Bürgermeister Sönke Paulsen.

Traditioneller Glückbringer

„Und soll dieser Kindergarten ewig steh`n, so muss dies Glas in Scherben gehen!“ Mit diesen Worten endete der Richtspruch von Zimmermann Michael Hansen (Bauunternehmen Hauke Domeyer). Im Anschluss warf er mit Schwung ein Schnapsglas auf die Bodenplatte des Hauses. Die Scherben dienen traditionell als Glücksbringer für das entstehende Gebäude.  
 

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