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„Tuhuupe luupe“: Friesisches Radsportevent begeistert

Erstellt von Nickelsen/Friesenrat |

Bredstedt/ Leeuwarden. Nach drei Tagen und 388 Kilometern Strecke endete ein großartiges Projekt: Tuhuupe luupe (gemeinsam laufen) - per Fahrrad von Bredstedt in die Europäische Kulturhauptstadt Leeuwarden mit vielen, vielen Eindrücken. „Es ist unmöglich, dieses phantastische Erlebnis in Worten wiederzugeben“, sagte ein immer noch unter Gänsehaut stehender Tourleiter Dirk Hilpert vom MTV Leck, nach der Rückkehr zum Ausgangsort Bredstedt.

Zusammen mit den Streckenleitern Birge Hilpert (ebenfalls MTV Leck), Björn „Festus“ Nahnsen (SV Enge-Sande) und Jörg Spaude (SV Frisia 03 Risum-Lindholm) erlebten weitere 70 Radfahrer über Pfingsten etwas, woran sie noch lange denken werden. „Dass die Reise auch nach Helgoland ging, hat nicht zuletzt den Ausschlag gegeben, dass so viele aus den genannten Vereinen mitmachen wollten“, meinte eine sehr zufriedene Vorsitzende des Frasche Rädj/Friesenrat Sektion Nord, Ilse Johanna Christiansen. Sie dankte bei dieser Gelegenheit dem gesamten Team mit Projektleiter Ulrich Scholl an der Spitze.

Auf die Frage, ob man so etwas wiederholen soll, meinten viele Teilnehmende: „Das ist doch kaum zu überbieten“. Zu begeistert waren sie von dem sehr abwechslungsvollen Programm mit Pasta Party, Musik auf platt oder friesischem Heavy Metal, Überfahrt nach Helgoland, Empfang auf dem Markplatz in Leer mit Trachtentanz aus dem Saterland und nicht zuletzt der triumphalen Schlussfahrt durch mehrere wunderschöne Dörfer mit lauten Hip-Hop Bässen und motorisierter Polizeieskorte. Und das alles bei bestem Pfingstwetter.

Dass sie zuletzt in einer ehemaligen Gefängniszelle - heute Jugendherberge ALIBI - in Leeuwarden untergebracht waren, sei der absolute Höhepunkt eines Superwochenendes gewesen. „Ich war noch nie im Knast“, schmunzelte Tourleiter Dirk Hilpert abschließend.

Als Sponsoren unterstützten die Windenergieberatung Andresen aus Breklum sowie die VR Bank Niebüll das Event. Zusätzlich wurde die Veranstaltung mit Landesmitteln (Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur) und Bundesmitteln (die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien) gefördert.
Weitere Infos unter www.tuhuupeluupe.org.

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