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Schulverband: Entwicklung des digitalen Lernens schreitet voran

Erstellt von F. Middendorf |

Bredstedt. Ausführlich befasste sich der Schulverband Mittleres Nordfriesland in seiner jüngsten Sitzung mit dem „Digitalen Lernen“ an seinen  Schulen. Beispielgebend sei der Projektfortschritt an der Gemeinschaftsschule (GemS) in Bredstedt, so Verbandsvorsteher, Dr. Edgar Techow. „Als eine von gut 100 Modellschulen in Schleswig-Holstein ist sie in unserer Region Vorreiter bei diesem Thema und auch an unseren Grundschulen schreitet die Entwicklung voran.“ Einen Bestandteil des digitalen Schul-Konzepts stellten EDV-Fachkraft Karin Bendixen und Fachlehrer Thorsten Saager von der Gemeinschaftsschule in der Sitzung vor: den Einsatz von Tablet Computern, den „iPads“.

Aktuell sind an der GemS 160 Geräte vorhanden. Sie werden vom Schulverband finanziert und begleiten die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen bis hin zu ihrem Abschluss. Ziel ist es, auf diese Weise über die  Jahre hinweg alle Klassen auszustatten. Eltern zahlen für die Nutzung im ersten und zweiten Jahr jeweils 25 Euro.

Wertvolle Unterstützung im Unterricht
 
Laut Lehrer Thorsten Saager sind die „iPads“ eine wertvolle Unterstützung. Demnach erweitern sie beispielsweise individuelle Fördermöglichkeiten auch im laufenden Unterricht. In den Klassenzimmern können die Geräte mit dem großen „Smartboard“ (statt  Tafel) verbunden werden. Sie werden fächerübergreifend eingesetzt, die Schulbücher nach und nach auf digitale Ausgaben umgestellt. In Teamtreffen und Fortbildungen erwerben die Lehrkräfte entsprechende Kompetenzen. Für die Schüler gibt es neben Einführungen regelmäßige Medien-Kompetenztage sowie Informationen in den Klassenrats-Stunden. Die Mitglieder des Schulverbands zeigten sich begeistert vom bisherigen Verlauf und sind unisono gespannt auf die weiteren Entwicklungen.

Änderungen im Öffentlich-Rechtlichen Vertag

Einer der weiteren Tagesordnungspunkte der „Öffentlich-Rechtliche Vertag“. Gemeinden und Schulverband einigten sich in der Sitzung auf einige Änderungen. Sie regeln die für den Schulverband unentgeltliche Nutzung von Grundstücken und Gebäuden der Schulstandorte inklusive der Sporthallen. Des Weiteren einigten sich die Vertragspartner auf eine Teilung der Unterhaltungs- und Sanierungskosten von Gebäuden. Ab einem Wert von 10.000 Euro tragen Schulverband und Eigentümer jeweils 50 Prozent des Betrags. Neuanschaffungen von Geräten, die auch außerschulisch genutzt werden können, sollen künftig ab einem Wert von 3000 Euro zu gleichen Teilen von der Standortgemeinde und dem Verband getragen werden. An den Schulen entstehende Erweiterungsbauten werden laut Vertrag vom Schulverband durchgeführt und von allen Mitgliedsgemeinden über die Verbandsumlage finanziert.

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