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Millionenprojekt: Radweg von Bordelum nach Lütjenholm fertiggestellt

Erstellt von F. Middendorf |

Bordelum, Lütjenholm. Mit der offiziellen Einweihung des Radweges entlang der Landesstraße 4 wurde ein Herzensprojekt dreier Gemeinden abgeschlossen. Die rund 3,5 Kilometer lange Strecke von Bordelum im Ortsteil Dörpum über Bargum nach Lütjenholm stand bereits seit den 1980er Jahren auf der „Wunschliste“ der Bevölkerung. Seither war es in mehreren Anläufen nicht zur Verwirklichung des Projekts gekommen, erläuterte Bordelums Bürgermeister Peter Reinhold Petersen. „Die Finanzierung der Baukosten in Höhe von rund 1,3 Millionen Euro ließ sich nie in Gänze aufbringen, sodass wir den Radweg stetig zurückstellen mussten.“ 

Förderung durch Klimaschutzinitiative des Bundes

In jüngerer Vergangenheit ist es aber schließlich gelungen, Mittel des Bundes einzuwerben. Sie fließen aus dem Programm zur Förderung von Klimaschutzprojekten im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative“. Statistische Berechnungen haben als Grundlage für die Finanzspritze ergeben, dass durch den Radweg - also das Radfahren auf der Strecke - täglich 69,89 Kilogramm CO2 (= 25,51 t/Jahr) eingespart werden.

Mehr Sicherheit für Radler

Darüber hinaus war eine Bedingung für die Förderung, dass eine Lücke im Radwegenetz geschlossen werden muss. „Das ist uns wahrhaftig gelungen“, so der stolze Bürgermeister. „Für Berufspendler wie Schüler oder Freizeitradler haben wir mit diesem Radweg eine wichtige Verbindung geschaffen und zugleich für ein riesiges Plus an Sicherheit im Straßenverkehr gesorgt.“

Gelegenheit war günstig

Seit Jahresbeginn liefen Vor- und Bauarbeiten sowie jüngst der Abschluss des Radwegprojekts. Die Kosten wurden zu Teilen durch das Fördergeld der bereits genannten „Nationalen Klimaschutzinitiative“ im Umfang von 350.000 Euro und eine Beteiligung der Gemeinde Lütjenholm in Höhe von 100.000 Euro aufgebracht. Den Rest stemmt die Gemeinde Bordelum. Peter Reinhold Petersen: „Wir haben in der Gemeindevertretung lange und viel darüber diskutiert. Am Ende sind wir uns alle einig geworden, dass die Gelegenheit nie günstiger war. Das Geld ist sehr sinnvoll angelegt.“

Der Bürgermeister dankte den am Bau beteiligten Firmen sowie den Mitarbeitern der Fachabteilungen im Amt Mittleres Nordfriesland, Christopher Brühl (Tiefbau) und Nico Wischnewski (Finanzen).

 

 

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