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Flächendeckender Glasfaserausbau kommt weiter voran

Erstellt von F. MIddendorf |

Niebüll/Bredstedt. Auf dem Weg hin zur flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet ist der Breitband-Zweckverband Nordfriesland-Nord (BZV) einen weiteren großen Schritt vorangekommen. In jüngster Sitzung hat die Verbandsversammlung den Planungsauftrag für den Glasfaserausbau in den Außengebieten der Ämter Südtondern und Mittleres Nordfriesland vergeben. Den Zuschlag in diesem europaweit ausgeschriebenen Verfahren erhielt die Wasser- und Verkehrs-Kontor GmbH aus Neumünster. Den entsprechenden Vertrag haben heute (20.12.2018) Zweckverbandsvorsteher Otto Wilke und WVK-Geschäftsführer Thorsten Koy in Niebüll unterzeichnet.

Planungen umfassen ein Netz von 520 Kilometern Länge

Das Auftragsvolumen beträgt rund 1,95 Millionen Euro. Die Ingenieure haben nun die Aufgabe, ein gut 520 Kilometer umspannendes Netz zum Anschluss von etwa 2600 Gebäuden mit 2.800 Haushalten bis hin zur Baureife zu planen. Eingeschlossen sind unter anderem auch die Vorbereitung der sich anschließenden Vergabe für den Tiefbau sowie die Bauleitung und -koordinierung der späteren Tiefbauarbeiten.

„Wir sind überzeugt, dass wir von den umfassenden Erfahrungen der Wasser- und Verkehrs-Kontor GmbH profitieren werden“, sagt BZV-Vorsteher Otto Wilke. „Zudem kennen die Neumünsteraner Planer unsere Region bereits, da sie für die Breitbandnetz Gesellschaft Leistungen im Innenbereich unseres Verbandsgebiets erbracht haben.“

Der Verbandsvorsteher betont, dass größter Wert auf einen zügigen Planungs- und Baufortschritt gelegt werde. In enger Abstimmung mit Akteuren vor Ort, wie den Strom- und Wasserversorgern oder  beispielsweise Windparkbetreibern, sollen mögliche Synergieeffekte ausgemacht und genutzt werden. Wilke: „Etwa wenn bereits geplante Tiefbaumaßnahmen anstehen und sich eine Mitverlegung von Breitbandinfrastruktur anbietet.“

Fertigstellung der Gesamtmaßnahme für Ende 2020 anvisiert

Nachdem nun die Planung beginnen kann, sind der BZV und auch das Planungsbüro zuversichtlich, dass bis Ende 2020 für die Einwohnerinnen und Einwohner in den Außenbereichen die Möglichkeit einer modernen Breitbandversorgung bestehen wird.

Die Investitionskosten für das Glasfasernetz werden zurzeit auf 24,8 Millionen Euro geschätzt und mit Mitteln des Bundesministeriums für Verkehr und öffentliche Infrastruktur gefördert. Von dort liegt ein vorläufiger Fördermittelbescheid über 7,6 Millionen Euro vor. Erst dann, wenn alle Kosten bekannt sind, wird auch der Beitrag des Staates genau berechnet.

Über Pachtzahlungen des Netzbetreibers, die Breitbandnetz Gesellschaft in Breklum, wird ein Großteil der laufenden Kosten finanziert. Die 50 Gemeinden der beiden Ämter Mittleres Nordfriesland und Südtondern bringen den dann noch fehlenden Finanzierungsanteil auf, der sich in den nächsten Jahren auf mehrere Millionen Euro belaufen wird.

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